Nordenskiöldfjellet und zurück nach Hause

Inzwischen bin ich schon seit einer guten Woche wieder in Schweden und habe das viele Licht sehr genossen (erinnert mich daran falls ich jemals wieder klagen sollte, dass es in Umeå so dunkel wird). Die letzte Woche war dann auch gut gefüllt mit Praktikumsbetreuung und anderen Kleinigkeiten die gemacht werden müssen. Jetzt sind es noch 3.5 Arbeitstage bis ich mich in den Weihnachtsurlaub verabschiede, ich freue mich schon auf ein paar ruhige Tage. 

 Am letzten Wochenende in Svalbard haben wir noch einen letzten Versuch gemacht den Nordenskiöldfjellet (Berg nahe Longyearbyen mit 1050m) zu besteigen, und wir haben es tatsächlich geschafft. Wie die meisten Berge rund um Longyearbyen hat auch der Nordensiöldfjellet ein kleinen Plateau und oben gibt es eine Hütte. Die Hütte wurde für das geophysikalische Jahr 1932/33 gebaut. Dort haben dann drei Männer überwintert und täglich eine Reihe von Messungen durchgeführt. Dazu muss gesagt werden, dass der Berg bekannt für sein schlechtes Wetter ist. Während der Überwinterung gab es Stürme mit bis zu 60m/s Wind (okay danach ging das Gerät nicht mehr) und einige der Instrumente gingen immer wieder kaputt aufgrund der beschwerlichen Bedingungen. Die Hütte ist circa 25 Quadratmeter groß und die Auswände sind komplett aus Metall. Das muss ein ernormes Durchhaltevermögen gekostet haben.
Die Hütte steht bis heute und man kann dort übernachten, was wir dann auch in Anspruch genommen haben. Wir sind am Nachmittag los und waren dann nach 5 Stunden am Gipfel. Am nächsten Morgen sind wir wieder runter. Wir hatten extreme viel Glück mit dem Wetter und auf dem Weg nach oben war es fast windstill. Mit dem Mond konnten wir sogar große Teile ohne Taschenlampe gehen.


Sogar mit Gasherd und kleinem Ofen

 
Dunkel wars...

Die Rückreise ging ohne größere Probleme und ich war dann froh als ich endlich wieder zu Hause war. In Narvik hatte ich 5 Stunden Aufenthalt und habe ein nettes Café gefunden und habe mir dort die Zeit vertrieben.





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