Wochenende #2

Im Vergleich zum ersten Wochenende war das letzte Wochenende deutlich ereignisreicher. Am Freitag bin ich nachmittags mit einer Boottour für Touristen über den Isfjord gefahren. UNIS (das Universitätszentrum) hat eine Abmachung mit der Rederei, dass Studenten kostenlos mitfahren können wenn sie einen Vortrag über ihre aktuelle Forschung geben. Kann man ja mal machen. Die Tour war ungefähr 4 Stunden lang. Wir sind an einen Gletscher gefahren und auf dem Rückweg sind wir noch zu einer verlassenen Stadt. Beides haben wir natürlich nur von weitem angeguckt. Auf dem Weg konnten wir ein paar Delfine beobachten und ein paar Rentiere an Land. Leider habe ich aktuell keine Möglichkeit die Fotos von meiner Kamera auf den Computer zu laden, deswegen gibt es nur Bilder von der Handykamera (der Zoom meiner Digitalkamera ist deutlich besser).

Die Gletscher in der Ferne

Adventfjorden und links der Flughafen von Longyearbyen

Ich habe die Bootsfahrt sehr genossen und wir haben viele Infos über die Geschichte Spitzbergens und die Natur bekommen.

Am Samstag ging es dann wandern und zwar mit der Doktorandin mit der ich mir das Büro teile. Wir haben eine relativ große Runde gedreht mit rund 1000 Höhenmeter und es wird nicht unbedingt einfacher wenn man die ganze Zeit auf Schnee läuft. Aber es war sehr schön mit wundervoller Aussicht und perfektem Wetter. Am Abend war ich dann etwas kaputt.

Die Wanderrunde

Die Aussicht vom ersten Gipfel hinunter ins Tal von Longyearbyen

Kurz vor dem zweiten Gipfel, der steilste Teil war schon hinter uns

Ich glaube auf Deutsch ist das ein Art Schneehuhn, die übersieht man auch sehr leicht weil ihre Federn sehr gut an die Umgebung angepasst sind.


Gipfel Nummer 3

Blick ins Landesinnere

Am Sonntag ging es dann nochmals auf eine Wanderung, welche von dem Studentenwohnheim organisiert wurde. Diese war aber etwas kleiner und ich war nach 4 Stunden schon wieder zurück.

Ausblick über Longyearbyen

Eingang zu einer alten Miene

Wieder zu Hause hatte ich mich auf einen entspannten Abend eingestellt. So die Theorie, am Ende bin ich spontan noch auf eine zweite Wanderung gegangen mit ein paar Leuten mit denen ich mir die Küche teile. Eigentlich sollte es eine recht kurze Wanderung werden, aber die Route dir wir geplant hatten war nicht in der Praxis nicht machbar weil eine Stelle zu ausgesetzt war. Also mussten wir einen relativ langen Umweg in steinigem Geröll gehen. Ich war etwas müde und kaputt aber irgendwie war es auch ganz lustig.


Aussicht über den Flughafen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Japow: Skifahren in Japan

Ich melde mich zurück - aus Japan

Winterferien