Abisko
Vor zwei Wochen war ich in Abisko, einem kleinem Dorf nahe der norwegischen Grenze ein gutes Stück weiter nördlich von Umeå (definitiv nördlich des Polarkreises, in der Nähe von Kiruna, dort wo Eisenerz abgebaut wird). Dort ich bei einem Kurs zur Forschungskommunikation teilgenommen, also wie erkläre ich verschiedenen Intressensgruppen was ich mache und wieso diese Forschung wichtig ist. Montag und Freitag waren Reisetage, es dauert nämlich ungefähr 9-10 Stunden mit dem Zug und Dienstag bis Donnerstag hatten wir dann verschiedene Vorträge und Praxiseinheiten.
Naja ich hab jetzt nicht vor die Einzelheiten des Kurses zu schildern sondern eher die Natur darum herum. Abisko liegt in der Nähe der Berge und dort gibt es auch einen Nationalpark wo unter anderem der Kungsleden anfängt. Der Kungsleden ist ein 400 km langer Wanderweg zwischen Abisko und Hemavan. Am südlichen Ende war ich bereits letzten Sommer wandern.
Hier ein paar Eindrücke vom Kungsleden, wobei das Wetter an dem Tag nicht optimal für Bilder waren:
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| Der offizielle Eingang |
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| Hier fließt ein Fluss und jetzt ist alles vereist |
Am Mittwoch ist das Wetter dann aber deutlich besser gewesen:
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| Lapporten (eine sehr bekannte Felsformation) bei Sonnenaufgang |
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| Lapporten bei der Mittagspause |
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| Die Schlucht im Nationalpark, man beachte den zugefrorenen Wasserfall |
Ich konnte mich also auch ein bisschen draußen umgucken. Abisko ist übrigens bekannt für seine Nordlichter und im Nationalpark konnte man viele internationale Touristen treffen. Also meine persönliche Meinung ist, dass es zwar ganz nett ist, aber nur deswegen nach dort oben zu fliegen ist vielleicht ein bisschen unnötig oder die Frage ob es sich lohnt. Nordlichter gibt es auch in Tromsø und an anderen Stellen. Außerdem kann das Wetter halt auch einfach nicht mitmachen. Aber wenn es die Uni bezahlt sag ich auch nicht nein :)







