Zurück zu Hause

Seit einigen Wochen bin ich jetzt wieder zurück in Umeå und der Alltag ist wieder eingekehrt. Aber vielleicht fange ich einfach mal vorne an.

Nach der Alpbach Summer School war ich dann ein paar Tage zu Hause, bevor es dann in die Nähe von Berlin auf das diesjährige Bundeslager von den deutschen Pfadfindern ging. Dort war ich dann insgesamt zwölf Tage und habe in der Verpflegung mitgeholfen. Dieses Jahr waren es insgesamt 4500 Teilnehmer (im Vergleich, vor fünf Jahren waren es 3800) die alle etwas zu essen haben möchten. Die Lebensmittelversorgung wird über ein Kistensystem gemacht, das heißt Gruppen von ungefähr 50 Leuten kochen zusammen und die Lebensmittel werden ihnen von der Verpflegung in den richtigen Mengen zur Verfügung gestellt. Bei dem Packen dieser Kisten kam ich dann mit ins Spiel. 

Hier das Zelt in dem ich diese 12 Tage verbracht habe

Der Lagerplatz


Das Baden-Württembergische Teillager...

Insgesamt habe ich die Zeit auf dem Lager sehr genossen auch wenn es viel zu warm war und teilweise auch sehr stressig. Ich habe viele alte Bekannte und Freunde wieder getroffen. Wie es aber eben so ist habe ich mir an einem der letzten Tage auch gleich noch Corona geholt. "Zum Glück" habe ich erst in Landsberg Symptome entwickelt. Damit wurde es auch noch zu einer Zitterpartie ob ich die Rückreise wie geplant antreten kann oder nicht. Eigentlich wollte ich wieder einen Freund in Hamburg besuchen, daraus wurde dann leider aber nichts, aber sonst war ich wieder rechtzeitig gesund. 

Wieder in Schweden angekommen ging es ein paar Tage später erst mal auf die PhD-days, eine dreitätige Veranstaltung für alle Promovierenden. Dafür sind wir auf die Insel Trysunda in der Nähe von Örnsköldsviks. Dort hatten wir einige Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen wie Produktivität oder psychische Gesundheit (viele Promovierende leiden unter Stress und Druck...). Aber wir hatten auch viel Zeit für anderes, zum Beispiel die Insel erkunden oder in die Sauna zu gehen. Es hat echt gut getan ein paar Tage weg zu kommen und sich mit anderen auszutauschen, außerdem hatten wir super Wetter.


Wer baut den höchsten Turm aus Zahnstocher?

Aussicht vom höchsten Punkt der Insel


Inzwischen habe ich auch meinen Schwedischkurs (Svenska som andraspråk 1) absolviert und habe immerhin die Note B (Skala A-E, A ist die beste Note) bekommen, für die Zeit die ich rein investiert habe, gar nicht mal so schlecht (theoretisch sollte man 8 Stunden pro Woche lernen, habe ich nicht ganz gemacht... eher so 2/3). In dem Kurs sollten wir auch eine Lektüre lesen, ich habe "Män som hatar kvinnor" (Verblendung) von Stieg Larsson gelesen, ein echt gutes Buch in meinen Augen und ich habe mir auch gleich die anderen zwei in der Reihe bestellt. Es gibt noch zwei weitere Kurse, aber jetzt mach ich erstmal ein paar Wochen Pause bis ich mit dem nächsten Kurs anfange.

Letztes Wochenende habe ich mich mit einem Kumpel mal an Brezeln versucht:

Noch etwas Verbesserungsbedarf ist da, aber es hat erstaunlich gut funktioniert.

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