Tavelsjönleden

Schon wieder Dienstag, also höchste Zeit übers vergangene Wochenende zu schreiben, solange die Erinnerungen noch halbwegs frisch sind. Aktuell sitze ich übrigens in der Uni im Studentencafé. Zum einen hilft ein Tapetenwechsel hoffentlich die Lernmotivation aufrecht zu erhalten (insbesondere während Corona) und zum anderen treffe ich mich gleich mit Lea für Fika. Außerdem muss ich ja trotz Corona das Uni-feeling in Schweden erleben.
Angeblich war es ja letztes Wochenende in Deutschland richtig warm, hier ist das nicht mehr der Fall und die es herrscht die allgemeine Meinung, dass der Winter kommt. In Teilen des "Landkreises" hat es wohl letzte Woche auch das erste Mal geschneit. So kalt ist in Umeå zwar noch nicht aber es ist eindeutig wieder Pulli und Mütze angesagt. Tja jetzt werden die Tage auch deutlich kürzer, als ich ankam war der Sonnenuntergang noch gegen 20:30 Uhr jetzt ist er bei ungefähr 18:30. Heute vor 4 Wochen bin ich übrigens angekommen!

Nun aber zu letztem Wochenende. Am Samstag war ich am Grossjön eine kleine Runde wandern/spazieren. Im Prinzip bin ich nur an den Rand von Umeå gefahren und war direkt mitten in der Natur auf irgendwelchen Trampelpfaden. Dort hat man dann für gewöhlich auch seine Ruhe.

 
Nachdem es um Seen oft sumpfig ist, ist der Weg oft mit Holzbalken befestigt.


Abends gab es dann noch BBQ und Kubb (in Deutschland manchmal auch Schwedenschach gennant) mit der Buddygruppe am Nydalasjön. Rund um den See gibt es mehrere Feuerstellen und Holz wird von der Stadt bereitgetsellt. Es gibt sogar Plumsklos die mit Klopapier ausgestattet sind! 

Am Sonntag bin ich dann früh morgens mit Lea los um einen Teil des Tavelsjönleden zu laufen. Dazu mussten wir erstmal ein Stückchen mit dem Bus fahren. Nachdem die meisten wohl an einer bestimmten Bushaltestelle aussteigen um wandern zu gehen war der Busfahrer auch etwas überrascht, dass wir etwas weiter zu fahren als die Standardhaltestelle (scheinbar hat er noch von niemand gehört der in Rödåsel aussteigt zum wandern, es funktioniert jedoch ausgezeichnet). Zwar mussten wir dann ein gutes Stück laufen um zum Ausgangspunkt des Tavelsjönleden kommen, aber auch der Weg war echt schön (und ich glaube ein Teil des Vindelävlsleden). 

 
Vindelälven

 
Es wird Herbst wie man an der Blätter sehen kann. 

Später sind wir dann den ersten Teil des Tavelsjönleden bis nach Kvarnfors gelaufen. Der ganze Weg ist ungefähr 40 km lang und führt bis nach Umeå. Am Ende des Tages waren es dann doch circa 35 km und dementsprechend k.o. waren wir abends auch. Die Heimfahrt war noch ein Abendteuer für sich. In Kvarnfors gibt es theoretisch zwei Bushaltestellen, bei der ersten gab es jedoch kein Schild oder ähnliches und die zweite war anders benannt. Aber irgendwie hat dann doch alles geklappt.

 

 
Im Hintergrund der Tavelsjön, die Aussicht war fantastisch!

 
Irgendein anderer See, davon gibt es hier viele

 
Sieht man leider nicht ganz so gut, aber das hier ist eine Landbrücke: Recht und links jeweils ein See, die aber nicht verbunden sind.  

Gestern Abend war dann wieder Gruppenstunde bei den Pfadfindern, dieses Mal musste ich einen Teil davon vorbereiten (geredet habe ich aber trotzdem auf English). Gestern ging es um CO2 Emissionen und wie man diese reduzieren kann und außerdem haben wir für das kommende Wochenende gepackt, da geht es campen. Ich bin gespannt wie das hier abläuft, einen Bericht gibt es natürlich nächste Woche.

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