Holmön
Es ist mal wieder Zeit für ein Update :)
Letzt Woche war wohl eher weniger spannend, hier stellt sich so langsam nämlich der Unialltag für mich ein. Allerdings habe ich feststellen müssen, dass Beachvolleyball eigentlich ganz lustig sein kann. Am Mittwochabend haben wir mit der Buddygruppe draußen gespielt und am Freitag habe ich mich Leuten auf meinem Stockwerk und deren Freunde indoor gespielt (ja es war Beachvolleyball indoor, bei IKSU gibt es eine Halle mit Sand und vier Spielfeldern). Lustigerweise hatte ich auch noch die Regeln so grob im Kopf, kaum zu glaube, aber der Sportunterricht in der Schule hat wohl doch etwas gebracht!
Am Samstag war ich dann mit Lea für ein paar Stunden in der Stadt unterwegs. Wir habe wie es sich gehört fika gemacht und waren in verschiedensten Läden. Unteranderem auch in einem Buchladen, ich habe mir das Buch "Stora Emilboken" (Michel aus Lönneberga) gekauft. Vielleicht eignet sich das am Anfang etwas besser zum schwedisch lernen.
Am Sonntag ging es dann nach Holmön, eine kleine Insel etwa 25km von Umeå entfernt. Dazu mussten wir (Lea und ich) relativ früh aufstehen und dann mit dem Fahrrad an den Fähranleger fahren. Von dort ging es dann mit der Fähre auf die Insel. Die Fahrt dauerte 45 min und dadurch dass die Fähre relativ klein war hat man den Wellengang sehr deutlich gespürt. Die Überfahrt war übrigens kostenlos (da freut sich der Schwabe).
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| Die Fähre, es hat maximal ein Auto Platz. Die Kapazität liegt schätzungsweise bei 50-100 Menschen |
Auf der Insel sind wir dann noch ein Stückchen mit dem Fahrrad gefahren und haben dann dort eine kleine Wanderung gemacht. In diesem Fall sagen Bilder vermutlich mehr als tausend Wort:

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| Teilweise war der Weg über solche Holzbretter |
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| Oder einfach nur ein schmaler Pfad |
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| Preiselbeeren!!! Heidelbeeren gabs auch, ich weiß gar nicht wieso ich was zu essen mitgenommen habe. |
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| Hui große Ameisenhügel gab es auch |
Der Heimweg verlief dann aber leider nicht ganz so wie geplant. Eigentlich wollten wir die Fähre um 17 Uhr zurück nehme, damit wir noch im Hellen nach Hause radeln können. Allerdings wollten das sehr viele und die Fähre war sehr schnell voll, deswegen mussten wir dann zwei Stunden warten bis die Fähre wieder kam und konnten somit erst um 19 Uhr zurück fahren. Wir waren aber nicht die einzigen und wir haben noch eine Gruppe Austauschstudenten getroffen mit dem gleichen Problem. Dann haben wir uns also zusammen die Zeit mit Kartenspielen vertrieben und sind dann auch zusammen zurück nach Umeå geradelt. Glücklicherweise war zumindest der Radweg entlang der E4 beleuchtet (ich hab zwar Licht, das ist aber nicht besonders hell). Wir waren dann gegen 10 Uhr zu Hause und ich bin einfach nur noch tot müde ins Bett gefallen. Es war trotzdem ein schöner Tag und ich könnte einfach ewig auf solchen Wanderwegen mitten im Nirgendwo wandern!
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| Endlich kommt die Fähre zurück |





