De första dagarna
So weiter gehts im Text (und Bilder), mal sehen wie weit ich dieses Mal komme...
Ich muss zugeben, ich habe am Dienstag den Teil der Fahrradsuche noch ausgelassen. Nach dem Einkaufen am Dienstag wurde sehr schnell klar, dass ein Fahrrad nötig ist um schnell und günstig von A nach B zu kommen. Also los ging die Suche über Blocket (die Konkurrenz zu Ebay in Schweden) und Facebook. Tatsächlich habe ich dann auch noch ein Fahrrad gefunden, das ein ganz vernünftigen Eindruck gemacht hat. Am nächsten Morgen konnte ich das Fahrrad probefahren und habe es dann auch gleich gekauft. Jetzt fahre ich also mit einem 7-Gang Fahrrad, Rücktrittbremse und Korb am Lenker durch die Gegend. An die Rücktrittbremse muss ich mich erst noch gewöhnen...
Am Mittwoch gingen dann auch schon die Einführungsveranstltungen los. Durch Covid-19 dieses Mal leider über Zoom. Dort wurden wir über die verschiedensten Dinge informiert (die Liste ist sicher nicht vollständig):
- Buddy Programm (für internationale Studenten um Anschluss zu finden und es werden verschieden Aktivitäten organisiert)
- verschiedenste Infos über die Uni, Unialltag, Prüfungen, etc
- IKSU (große Sportanlage mit Schwimmbad, Kletterhalle, Fitnessstudio und Anlagen für Ballsportarten indoor; kostet leider relativ viel, aber die Meisten werden da Mitglied)
- Studentkår (Studentenvereinigungen, waren früher sogar verpflichtend, mittlerweile nicht mehr, trotzdem sind die meisten Studenten Mitglied; man bekommt wohl viele Vergünstigungen und nur so kommt man in Studentenpubs rein)
- Dinge die man Rund um Umeå machen kann
- ...
Außerdem habe ich am Mittwochmorgen auch endlich jemand getroffen mit dem ich mir die Küche teile. Daraufhin haben wir erstmal eine halbe Stunde gequatscht (auf englisch) und ich wurde auch gleich zum Spieleabend am gleichen Abend eingeladen. Kurz gesagt, ich habe wohl echt Glück mit meinem Mitbewohnern und die, die ich bis jetzt getroffen habe sind wirklich nett und aufgeschlossen.
Außerdem habe ich die letzen Tage das Westufer des Nydalasjön (der See ganz in der Nähe; sjön = der See) erkundet. Hier mal ein paar Eindrücke:
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| Ich kann gar nicht warten hier mal ins Wasser zu springen |

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| "Schleichwege", erinnert mich an den Wald bei meinen Großeltern |
Hier lässt es sich also definitv gut leben und man kann auch gut dort joggen gehen. Im Wald gibt es außerdem Heidelbeeren. Ziel für die nächsten Tage ist es außerdem mal baden zu gehen. Polarlichter kann man von dort wohl auch sehr gut beobachten und im Winter kann man auf dem See Schlittschuh fahren.
Am Donnerstag und Freitag gab es dann auch schon die ersten Aktivitäten des Buddy programms. Einmal ein Stationenlauf über den Campus und das anderen Mal einen in der Stadt. Auch wenn ich normalerweise kein so großer Fan von solchen Stationenläufen bin, war es eine sehr gute Möglichkeit die Stadt und den Campus besser kennen zu lernen. Außerdem hat man gleich noch andere internationale Studenten kennen gelernt. Tja es gibt wohl auch welche die primär nur Party machen wollen, das ist nicht so ganz mein Fall. Aber zum Glück gibt es auch welche die da anders ticken.
Mir fällt gerade auf, dass ich überhaupt keine Bilder gemacht habe, aber ich bin ja noch lang genug da, sodass ich das noch irgendwann nachholen kann.
So ich glaube das waren die wichtigsten Dinge der ersten Woche. Nächsten Montag geht offiziell die Uni los und am Dienstag habe ich auch schon meine erste Vorlesung. Jetzt werde ich aber erstmal das Wochenende genießen.

